Schiffsanlegestellen
Anlegestellen der Wörthersee-Schifffahrt (Klagenfurt, Pörtschach, Velden, Reifnitz, Maria Wörth). Inspektion auf Anlegerkanten.
Der Wörthersee in Kärnten mit 19 km² und 85 m maximaler Tiefe ist als „warmer See“ durch dichte Hotellerie-Infrastruktur, die Wörthersee-Schifffahrt und zahlreiche Bade-Anlagen rund um Klagenfurt, Pörtschach und Velden geprägt. ScanSustain inspiziert ROV-basiert die gesamte See-Tiefe — Mehrtages-Einsatz vom Standort Burgkirchen. Konkrete Einsätze erfolgen vorbehaltlich der Freigabe durch die zuständigen lokalen Behörden, Anlagenbetreiber und Schifffahrtsverwaltungen.
Diese Bauwerkstypen können am Wörthersee ROV-basiert inspiziert werden — vorbehaltlich der Freigabe von lokalen Behörden und Betreibern:
Anlegestellen der Wörthersee-Schifffahrt (Klagenfurt, Pörtschach, Velden, Reifnitz, Maria Wörth). Inspektion auf Anlegerkanten.
Hochwertige Hotellerie-Stege entlang des gesamten Ufers. Wertorientierte Befundung.
Kommunale Badeanstalten (Strandbäder Klagenfurt, Pörtschach, Velden). Inspektion von Steg- und Plattformanlagen.
Pegel des Hydrographischen Dienstes Kärnten.
Typische Schadensbilder am Wörthersee:
Stützpfähle: Pilzbefall, Insektenfraß, Pfahl-Drift.
Wörthersee als „warmer See“ mit saisonal erhöhter Trübung. Befunderfassung der Aufwuchsschichten.
Hochwertige Hotelstege werden im Rahmen von Werterhaltungs- und Versicherungsdokumentationen befundet.
Wörthersee-Wasser ist im Sommer getrübt (Sichtweiten 1 bis 3 m), in der kalten Jahreszeit klarer (bis 5 m). Hochsaison-Inspektion erfordert flexible Methodik (Sonar + Optik-Kombination). Mehrtages-Einsatz typisch.
Für die Methodenwahl bei ROV-Einsätzen ist das Tiefenprofil des Sees maßgeblich: Ufernahe Bauwerke wie Stege, Anlegestellen und Bade-Anlagen liegen typischerweise im Bereich von 1 bis 10 m, während der See zur Mitte hin deutlich abfällt.
85 m — der tiefste Punkt liegt im westlichen Seebecken zwischen Velden und Pörtschach. ROV-Systeme decken den gesamten Tiefenbereich ab.
Rund 19 km² — der größte See Kärntens.
Mittlere Tiefe und die genaue Lage der Sprungschicht (Thermokline) variieren je nach Quelle und Jahreszeit. Für Projekte mit Genauigkeitsanforderung empfehlen wir, diese Werte vorab mit einer aktuellen hydrographischen Quelle abzugleichen — wir legen sie im Rahmen der Einsatzplanung ohnehin nicht ungeprüft zugrunde.
Neben der reinen Zustandsinspektion fragen Gemeinden, Hafenbetreiber und Ingenieurbüros am Wörthersee zunehmend geometrische Daten nach — etwa für die Sanierungsplanung von Anlegestellen, die Bestandsdokumentation hochwertiger Hotel-Stege oder die bathymetrische Kartierung von Uferabschnitten vor einem Bauvorhaben. Mit Vermessung & Kartierung bietet ScanSustain dafür photogrammetrische und Multibeam-Sonar-gestützte Erfassung, die Tiefenprofile, Lagepläne und 3D-Modelle in CAD-/GIS-fähigen Formaten liefert.
Am Wörthersee entscheidet die Sichtweite über das Verfahren: Bei den saisonal eingeschränkten Sichtweiten (1 bis 3 m im Sommer, siehe Methodik vor Ort) liefert Multibeam-Sonar die belastbare Flächengeometrie; ergänzende photogrammetrische Detailaufnahmen sind vor allem in der klareren kalten Jahreszeit sinnvoll. Diese Kombination ist besonders für Pegel-Bauwerke, Anlegerkanten und größere Steganlagen relevant, wenn eine geometrische Baseline für Sanierung oder Monitoring benötigt wird.
Hydrographischer Dienst Kärnten. Wasserrechtsbehörden Magistrat Klagenfurt sowie Bezirkshauptmannschaften Klagenfurt-Land und Villach-Land (Velden). Gemeinden Pörtschach, Velden und Maria Wörth (mit Reifnitz). Tourismusverband Wörthersee.
Etwa 200 km Luftlinie, Fahrtzeit ca. 3 Stunden. Wörthersee-Einsätze planen wir als Mehrtagesaufenthalt.
85 m maximal. ROV-Systeme decken den gesamten Tiefenbereich ab.
Frühling (April–Mai) und Spätherbst (Oktober–November) — klares Wasser, geringe Trübung, weniger Tourismus.
Ja, im Rahmen von Vermessung & Kartierung — aktuell als Pilotleistung, mit photogrammetrischer und Multibeam-Sonar-gestützter Erfassung für Tiefenprofile, Lagepläne und 3D-Modelle in CAD-/GIS-fähigen Formaten.
In der Regel ja. Zuständig sind je nach Anlage die Wasserrechtsbehörden (Magistrat Klagenfurt bzw. Bezirkshauptmannschaften Klagenfurt-Land und Villach-Land), die betroffenen Gemeinden sowie gegebenenfalls die Wörthersee-Schifffahrt oder Hotel-/Bade-Betreiber. Wir klären die Zuständigkeit vorab gemeinsam mit dem Auftraggeber.
Trübung reduziert die Sichtweite im Sommer auf 1 bis 3 m. Für diese Bedingungen kombinieren wir Sonar- und Optik-Erfassung; in der kalten Jahreszeit (Sichtweiten bis 5 m) ist zusätzlich höhere optische Detailtiefe möglich.
Beschreiben Sie Ihren Anwendungsfall — Sie erhalten innerhalb von 1 bis 3 Werktagen eine konkrete Erst-Einschätzung mit Methodenwahl und Aufwands-Indikation.