Schleusen und Wehre
Wasserstraßen-Schleusen (Jochenstein, Aschach, Ottensheim, Abwinden-Asten, …) zwischen Passau und Wien. Inspektion von Wehrkörpern, Schleusentoren (Wasserseite), Tossbecken und Sohlsicherungen.
Die Donau ist als internationale Wasserstraße zwischen Passau und Wien durch dichte Schifffahrt, Schleusen-Bauwerke, Kraftwerks-Stauanlagen und Brücken intensiv erschlossen. ScanSustain inspiziert ROV-basiert Schleusen, Wehre, Brückenpfeiler und Buhnen — taucherfrei und mit Sonar-Workflow für die trübe Wasserführung.
Diese Bauwerks-Typen können an der Donau ROV-basiert inspiziert werden — vorbehaltlich der Freigabe von lokalen Behörden und Betreibern:
Wasserstraßen-Schleusen (Jochenstein, Aschach, Ottensheim, Abwinden-Asten, …) zwischen Passau und Wien. Inspektion von Wehrkörpern, Schleusentoren (Wasserseite), Tossbecken und Sohlsicherungen.
Donau-Buhnen als regulierende Wasserbauten mit hoher Auskolkungs-Lastigkeit. Befund-Erfassung des Buhnenkopf-Bereichs, der Sohle stromabwärts der Buhne und der Buhnenwurzel-Anbindung am Ufer.
Donau-Brücken (Eisenbahn und Straßen) mit Pfeiler-Fundamenten in 8 bis 25 m Wassertiefe. Erfassung von Auskolkungen, Frostschäden und Bauteilzustand.
Donau-Häfen Linz, Enns, Wien, Krems, mehrere Wirtschaftshäfen. Inspektion von Kaimauern, Anlegestellen, Schiffsführungsanlagen und Wendeanlagen.
Was an der Donau fachlich erfasst werden kann — eine strukturierte Übersicht der ortstypischen Schadensbilder:
Die Donau ist auskolkungs-aktiv: stromabwärts von Buhnen entstehen tiefe Kolke (bis 5 m unter Sohle), an Brückenpfeilern lokale Auskolkungen mit standsicherheits-relevanter Tiefenausdehnung.
Hafenbecken-Spundwände mit deutlichem Korrosions-Fortschritt. Erfassung von Wandstärke und Lochfraß als Grundlage für die Restnutzungsdauer-Beurteilung.
Sediment-Anlandungen in Hafenbecken und Schleusen-Vorhäfen. Strukturierte Erfassung als Grundlage für Baggermaßnahmen-Planung.
Donau-Wasser ist typischerweise getrübt (Sichtweiten 0,2 bis 0,8 m je nach Abfluss). Sonar-Workflow (Multibeam) ist Primär-Methode für die strukturelle Erfassung. ROV-Optik ergänzend für Detail-Befunde und Schadensbild-Dokumentation, eingesetzt mit starker LED-Beleuchtung. Einsatz-Koordination mit der Schifffahrtsverwaltung obligatorisch.
Anders als ein See hat ein Fluss keine einheitliche Tiefe — die Einsatzplanung richtet sich nach der jeweiligen Bauwerksstruktur und den aktuellen Abfluss- und Strömungsverhältnissen.
Brückenpfeiler-Fundamente stehen in 8 bis 25 m Wassertiefe, abhängig von Bauwerk und Sohllage.
Donau-Wasser ist typischerweise getrübt (Sichtweiten 0,2 bis 0,8 m je nach Abfluss). Der Sonar-Workflow (Multibeam) ist deshalb Primär-Methode für die strukturelle Erfassung.
Genaue Wasserstände, Strömungsverhältnisse und Sichtweiten variieren je nach Abfluss, Jahreszeit und Kraftwerksbetrieb. Für Projekte mit Genauigkeitsanforderung stimmen wir die aktuelle Situation vorab mit dem Betreiber bzw. der Wasserwirtschaftsbehörde ab.
Neben der reinen Zustandsinspektion fragen Kraftwerksbetreiber, Wasserstraßenverwaltungen und Hafenbetreiber an der Donau zunehmend geometrische Daten nach — etwa für die Kolktiefen-Vermessung an Brückenpfeilern, die Sohlprofil-Kartierung in Hafenbecken und Schleusen-Vorhäfen, oder die Bestandsdokumentation von Buhnen-Köpfen und Spundwand-Bauwerken. Mit Vermessung & Kartierung bietet ScanSustain dafür photogrammetrische und Multibeam-Sonar-gestützte Erfassung, die Tiefenprofile, Lagepläne und 3D-Modelle in CAD-/GIS-fähigen Formaten liefert.
An der Donau erfordert die typischerweise getrübte Wasserführung (Sichtweiten 0,2 bis 0,8 m) auch für die geometrische Erfassung primär den Multibeam-Sonar-Workflow — photogrammetrische Aufnahmen ergänzen dies bei besseren Sichtbedingungen im Nahbereich. Diese Kombination ist besonders für Brückenpfeiler, Buhnen-Köpfe und Hafenanlagen relevant, wenn eine geometrische Baseline für Sanierung oder Monitoring benötigt wird.
Donau als internationale Wasserstraße. In Bayern: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Regensburg. In Österreich: viadonau (Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft) sowie BMK. Kraftwerksbetreiber: Verbund Hydro Power. Häfen in Linz und Wien als eigene Verwaltungseinheiten.
Nein. ROV-Einsätze werden mit der Wasserstraßen-Verwaltung abgestimmt. An Schleusen und Wehren ist eine abgestimmte Sperr- oder Stillstands-Phase erforderlich. An Brücken, Buhnen und Hafenbecken-Bereichen ohne unmittelbare Bauwerks-Sperrung erfolgen Einsätze meist im laufenden Schifffahrtsbetrieb.
Optik-basierte Detail-Befunde werden mit LED-Beleuchtung im Nahbereich erfasst. Strukturelle Erfassung erfolgt sonar-basiert (Multibeam für 3D-Vermessung und Flächen-Befund).
Donau-Abschnitt Passau bis Linz: 1–1,5 Stunden Anfahrt. Donau-Abschnitt Linz bis Krems: 2–3 Stunden. Wien-Region: 3–4 Stunden.
Ja, im Rahmen von Vermessung & Kartierung — aktuell als Pilotleistung, mit photogrammetrischer und Multibeam-Sonar-gestützter Erfassung für Tiefenprofile, Lagepläne und 3D-Modelle in CAD-/GIS-fähigen Formaten.
In der Regel ja. Auf bayerischer Seite ist das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Regensburg zuständig, in Österreich viadonau (Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft) bzw. das BMK. An Kraftwerksanlagen ist zusätzlich die Abstimmung mit dem Betreiber Verbund Hydro Power erforderlich.
Die Donau ist auskolkungs-aktiv: Stromabwärts von Buhnen entstehen Kolke bis 5 m unter Sohle, an Brückenpfeilern lokale Auskolkungen mit standsicherheits-relevanter Tiefenausdehnung. Die strukturelle Erfassung erfolgt primär sonar-basiert (Multibeam), ergänzt durch ROV-Optik für die Detail-Dokumentation des Schadensbilds.
Beschreiben Sie Ihren Anwendungsfall — Sie erhalten innerhalb von 1 bis 3 Werktagen eine konkrete Erst-Einschätzung mit Methodenwahl und Aufwands-Indikation.