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Unterwasserinspektion am Chiemsee — Stege, Bootshäuser, Anlegestellen

Der Chiemsee ist mit 80 km² der größte See Bayerns. Die touristische und kommunale Infrastruktur — Schiffsanlegestellen, Stege, Bootshäuser, Pegelmessstationen und Insel-Versorgungsleitungen — erzeugt einen hohen, regelmäßigen Inspektionsbedarf. ScanSustain inspiziert ROV-basiert bis 73 m Wassertiefe. Konkrete Einsätze erfolgen vorbehaltlich der Freigabe durch die zuständigen lokalen Behörden, Anlagenbetreiber und Schifffahrtsverwaltungen.

Charakteristische Bauwerke

Diese Bauwerks-Typen können am Chiemsee ROV-basiert inspiziert werden — vorbehaltlich der Freigabe von lokalen Behörden und Betreibern:

Schiffsanlegestellen

Anlegestellen der Chiemsee-Schifffahrt (Prien, Gstadt, Seebruck, Übersee, Herrenchiemsee, Fraueninsel). ROV-Inspektion von Stützpfählen, Anlegerkanten und Sohlbereich.

Stege und Bootshäuser

Private und gewerbliche Stege, Bootshäuser mit Wasserseite. Erfassung von Holz-, Stahl- und Beton-Bauteilen, Pfähle, Steg-Unterzügen.

Pegelinfrastruktur

Pegel-Messstationen (Bayerisches Landesamt für Umwelt). ROV-Sichtung der Pegellatten, Druckaufnehmer-Installationen und Anschluss-Kabel im Sohlbereich.

Insel-Versorgungsleitungen

Strom- und Wasser-Versorgungsleitungen zu Herren- und Fraueninsel. Trassen-Verfolgung und Befund-Erfassung von Aussparungen, Mantelschäden und Anlandungen.

Typische Schadensbilder

Was am Chiemsee fachlich erfasst werden kann — eine strukturierte Übersicht der ortstypischen Schadensbilder:

Holzpfahl-Schadbilder

Stützpfähle aus Holz: Bohrlöcher (Insekten), Pilzbefall im Wechselwasser-Bereich, Aushöhlungen, Pfahl-Drift. Befund-Erfassung mit Längen- und Querschnitts-Referenz.

Biofouling und Sediment-Anlandung

Algen-Aufwuchs und Sediment-Anlandung im Stillwasser-Bereich. Mengen-Erfassung als Grundlage für Räumungs- und Reinigungs-Planung.

Anlandungen an Anlegestellen und Steg-Köpfen

Sediment-Anlandungen im strömungsarmen Anlegerbereich und an Steg-Köpfen reduzieren die nutzbare Wassertiefe. Strukturierte Mengen- und Tiefen-Aufnahme als Grundlage für Räumungs- und Wartungsplanung.

Methodik vor Ort

Chiemsee-Wasser ist typischerweise sehr klar (Sichtweiten 3 bis 6 m je nach Wassertemperatur und Algen-Saison). ROV-Optik ist Primär-Methode, hochauflösendes Multibeam-Sonar ergänzend für strukturierte Aufmasse und Tiefen-Profile. Einsatz auch in der Schwachwind-Saison möglich (Herbst, Frühjahr).

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Wie tief ist der Chiemsee?

Für die Methodenwahl bei ROV-Einsätzen ist das Tiefenprofil des Sees maßgeblich: Ufernahe Bauwerke wie Stege, Anlegestellen und Bade-Anlagen liegen typischerweise im Bereich von 1 bis 10 m, während der See zur Mitte hin deutlich abfällt.

Maximale Tiefe

73 m — ROV-Systeme decken den gesamten Tiefenbereich ab.

Seefläche

Rund 80 km² — größter See Bayerns.

Mittlere Tiefe und die genaue Lage der Sprungschicht (Thermokline) variieren je nach Quelle und Jahreszeit. Für Projekte mit Genauigkeitsanforderung empfehlen wir, diese Werte vorab mit einer aktuellen hydrographischen Quelle abzugleichen — wir legen sie im Rahmen der Einsatzplanung ohnehin nicht ungeprüft zugrunde.

Vermessung & Kartierung am Chiemsee

Neben der reinen Zustandsinspektion fragen Gemeinden, Hafenbetreiber und Ingenieurbüros am Chiemsee zunehmend geometrische Daten nach — etwa für die Sanierungsplanung von Anlegestellen, die Bestandsdokumentation hochwertiger Stege und Bootshäuser oder die bathymetrische Kartierung von Uferabschnitten vor einem Bauvorhaben. Mit Vermessung & Kartierung bietet ScanSustain dafür photogrammetrische und Multibeam-Sonar-gestützte Erfassung, die Tiefenprofile, Lagepläne und 3D-Modelle in CAD-/GIS-fähigen Formaten liefert.

Am Chiemsee ermöglicht die klare Wasserqualität (Sichtweiten 3 bis 6 m, siehe Methodik vor Ort) eine gute Kombination aus optischer Detailaufnahme und ergänzendem Sonar für die strukturierte Flächengeometrie. Diese Kombination ist besonders für Pegel-Bauwerke, Anlegerkanten und größere Steganlagen relevant, wenn eine geometrische Baseline für Sanierung oder Monitoring benötigt wird.

In Vorbereitung: Vermessung & Kartierung wird als reguläre Leistung ausgebaut. Für Pilotprojekte und Voranfragen am Chiemsee stehen wir bereits jetzt zur Verfügung.

Vermessung & Kartierung ansehen

Regionale Behörden und Träger

Bayerisches Landesamt für Umwelt (Pegelinfrastruktur). Wasserwirtschaftsamt Traunstein. Gemeinden am Chiemsee (kommunale Steg-Anlagen). Schifffahrtsbetriebe als operative Betreiber. Bayerischer Wassergesetz-Vollzug für gewerbliche Anlagen.

Häufige Fragen

Wie tief geht die Inspektion am Chiemsee?

Der Chiemsee hat eine maximale Tiefe von 73 m. Unsere ROV-Systeme decken den gesamten Tiefenbereich ab. Für Pegel- und Steg-Inspektionen sind typische Tiefen 1 bis 8 m relevant.

Sind Inspektionen während der Saison möglich?

Ja. ROV-Einsätze werden mit Steg- und Anlegestellen-Betreibern abgestimmt und in der Regel ohne Betriebsunterbrechung durchgeführt. Hauptsaison-Termine erfordern eine längere Vorlaufzeit.

Können auch Insel-Versorgungsleitungen lokalisiert werden?

Ja. Trassen-Verfolgung erfolgt sonar-basiert. Befund-Aufnahme erfolgt punktuell an signifikanten Stellen (Aushöhlungen, Sediment-Bedeckung, Korrosion).

Bietet ScanSustain auch Vermessung und 3D-Kartierung am Chiemsee an?

Ja, im Rahmen von Vermessung & Kartierung — aktuell als Pilotleistung, mit photogrammetrischer und Multibeam-Sonar-gestützter Erfassung für Tiefenprofile, Lagepläne und 3D-Modelle in CAD-/GIS-fähigen Formaten.

Braucht ein ROV-Einsatz am Chiemsee eine behördliche Genehmigung?

In der Regel ja. Zuständig sind das Bayerische Landesamt für Umwelt, das Wasserwirtschaftsamt Traunstein sowie die Gemeinden am Chiemsee; bei gewerblichen Anlagen greift zusätzlich der Bayerische Wassergesetz-Vollzug. Wir klären die Zuständigkeit vorab gemeinsam mit dem Auftraggeber.

Sind auch die Anlegestellen der Chiemsee-Schifffahrt Teil der Inspektion?

Ja, die Anlegestellen der Chiemsee-Schifffahrt in Prien, Gstadt, Seebruck, Übersee, Herrenchiemsee und Fraueninsel gehören zu den charakteristischen Bauwerken, die wir auf Anlegerkanten- und Sohlbereich-Befund untersuchen.

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