Sohlrampen und Sohlgleiten
Sohlsicherungs-Bauwerke gegen Tiefenerosion. Befund-Erfassung von Stein-Verlagerungen, Auskolkungen am Rampenfuß und Anschluss-Brüchen am Ufer.
Die Salzach ist als alpiner Geschiebe-Fluss zwischen den Hohen Tauern und der Inn-Mündung bei Burghausen durch intensive Hochwasserschutz-Maßnahmen geprägt. ScanSustain inspiziert ROV-basiert Sohlrampen, Geschiebe-Sperren und Brückenpfeiler — taucherfrei und mit Sonar-Workflow für die geschiebe-getrübte Wasserführung. Konkrete Einsätze erfolgen vorbehaltlich der Freigabe durch die zuständigen lokalen Behörden, Anlagenbetreiber und Schifffahrtsverwaltungen.
Diese Bauwerks-Typen können an der Salzach ROV-basiert inspiziert werden — vorbehaltlich der Freigabe von lokalen Behörden und Betreibern:
Sohlsicherungs-Bauwerke gegen Tiefenerosion. Befund-Erfassung von Stein-Verlagerungen, Auskolkungen am Rampenfuß und Anschluss-Brüchen am Ufer.
Geschiebe-Rückhaltebauwerke in den Salzach-Zubringern. ROV-Sichtung von Sperrenbauwerk-Oberkante, Sperren-Fuß und stromabwärtigem Tossbecken.
Salzach-Brücken in Salzburg-Stadt und am Unterlauf. Inspektion von Pfeiler-Fundamenten mit hoher Geschiebe-Last-Beanspruchung.
Längsbauten, Schutzdämme mit Wasserseite, Mündungsbauwerke. Strukturelle Erfassung der wasserseitigen Bauteile.
Was an der Salzach fachlich erfasst werden kann — eine strukturierte Übersicht der ortstypischen Schadensbilder:
Salzach-typische Geschiebe-Frachten führen zu Anlandungen in Stau-Abschnitten und vor Bauwerken. Mengen-Erfassung als Grundlage für Räumungsplanung.
Rampenfüße sind durch nachfließendes Geschiebe und Hochwasser-Ereignisse erosions-anfällig. Tiefenausdehnung der Erosion ist standsicherheits-relevant.
Auskolkungen am Brückenpfeiler-Fuß sind durch die hohe Salzach-Geschiebe-Last besonders ausgeprägt. Strukturierte Erfassung der Kolkgeometrie.
Salzach-Wasser ist im Sommer durch Gletscher-Schmelze stark eingetrübt (Sichtweiten 0,1 bis 0,4 m). Sonar ist Primär-Methode für die strukturelle Erfassung. ROV-Optik für Detail-Befunde mit LED-Beleuchtung im Nahbereich. Einsatzfenster im Spätherbst und Spätwinter bei klarer Wasserführung deutlich erweitert.
Anders als ein See hat ein Fluss keine einheitliche Tiefe — die Einsatzplanung richtet sich nach der jeweiligen Bauwerksstruktur und den aktuellen Abfluss- und Strömungsverhältnissen.
Salzach-Wasser ist im Sommer durch Gletscher-Schmelze stark eingetrübt (Sichtweiten 0,1 bis 0,4 m). Sonar ist in dieser Phase Primär-Methode für die strukturelle Erfassung.
Im Spätherbst und Spätwinter ist die Wasserführung deutlich klarer, wodurch sich das Einsatzfenster für ROV-Optik und optische Detail-Befunde erheblich erweitert.
Genaue Wasserstände, Strömungsverhältnisse und Sichtweiten variieren je nach Abfluss und Jahreszeit. Für Projekte mit Genauigkeitsanforderung stimmen wir die aktuelle Situation vorab mit dem Betreiber bzw. der Wasserwirtschaftsbehörde ab.
Neben der reinen Zustandsinspektion fragen Wasserwirtschaftsbehörden und Hochwasserschutz-Verbände an der Salzach zunehmend geometrische Daten nach — etwa für die Kolktiefen-Vermessung an Brückenpfeilern, die Sohlprofil-Kartierung nach Hochwasser-Ereignissen, oder die Bestandsdokumentation von Sohlrampen und Geschiebe-Sperren. Mit Vermessung & Kartierung bietet ScanSustain dafür photogrammetrische und Multibeam-Sonar-gestützte Erfassung, die Tiefenprofile, Lagepläne und 3D-Modelle in CAD-/GIS-fähigen Formaten liefert.
An der Salzach führt die sommerliche, gletscherschmelze-bedingte Trübung (Sichtweiten 0,1 bis 0,4 m) dazu, dass die Multibeam-Sonar-Komponente den Hauptanteil der geometrischen Datenerfassung trägt, ergänzt durch photogrammetrische Aufnahmen im Spätherbst und Spätwinter bei klarer Wasserführung. Diese Kombination ist besonders für Sohlrampen, Geschiebe-Sperren und Brückenpfeiler relevant, wenn eine geometrische Baseline für Sanierung oder Monitoring benötigt wird.
Salzach als Grenzfluss Bayern/Oberösterreich. In Bayern: Wasserwirtschaftsamt Traunstein. In Österreich: Land Salzburg (Wasserwirtschaftsamt) sowie Land Oberösterreich. Hochwasserschutz-Verbände als regionale Träger.
Sonar-basierte strukturelle Erfassung ist von Wasserklarheit unabhängig. Optische Detail-Befunde werden im Nahbereich mit Beleuchtung erfasst, Methoden-Wechsel ist im Einsatzprotokoll dokumentiert.
Ja. Pfeiler-Inspektion erfolgt ROV-basiert ohne Eingriff in den Brückenverkehr. Sperrungen sind nur bei beweissichernden Maßnahmen am Pfeiler-Schaft erforderlich.
Salzach-Unterlauf: 0,5 Stunden. Salzburg-Stadt: 1 Stunde. Mittelsalzach: 1,5 bis 2 Stunden. Pinzgau und Oberlauf: 2,5 Stunden.
Ja, im Rahmen von Vermessung & Kartierung — aktuell als Pilotleistung, mit photogrammetrischer und Multibeam-Sonar-gestützter Erfassung für Tiefenprofile, Lagepläne und 3D-Modelle in CAD-/GIS-fähigen Formaten.
In der Regel ja. Auf bayerischer Seite ist das Wasserwirtschaftsamt Traunstein zuständig, auf österreichischer Seite das Land Salzburg (Wasserwirtschaftsamt) bzw. das Land Oberösterreich. Bei Hochwasserschutz-Bauwerken ist zusätzlich die Abstimmung mit den zuständigen Hochwasserschutz-Verbänden erforderlich.
Die hohe Salzach-Geschiebe-Last führt zu ausgeprägten Auskolkungen am Brückenpfeiler-Fuß, zu Anlandungen in Stau-Abschnitten und vor Bauwerken sowie zu Erosion an Sohlrampen-Füßen. ScanSustain erfasst die Kolkgeometrie strukturiert und ermittelt die Anlandungs-Mengen als Grundlage für Sanierungs- bzw. Räumungsplanung.
Beschreiben Sie Ihren Anwendungsfall — Sie erhalten innerhalb von 1 bis 3 Werktagen eine konkrete Erst-Einschätzung mit Methodenwahl und Aufwands-Indikation.