Sehr klar (6 bis 10 m)
Attersee, Traunsee, Hallstätter See. Optische Detail-Inspektion auch in tieferen Bereichen möglich. Sonar primär für strukturierte Vermessung und Sediment-Aufnahme.
Alpen- und Voralpenseen unterscheiden sich von fließenden Gewässern grundlegend: ruhige Wassersäule, sehr klare Sicht, oft große Tiefen, sensible Hangzonen. Diese Methodik-Hub-Seite fasst die fachliche Realität zusammen, mit der ScanSustain in Chiemsee, Attersee, Traunsee, Wolfgangsee, Mondsee, Hallstätter See und Tegernsee arbeitet. Konkrete Einsätze erfolgen vorbehaltlich der Freigabe durch die zuständigen lokalen Behörden und Anlagenbetreiber.
Voralpen- und Alpen-Seen liegen typischerweise im klaren bis sehr klaren Bereich. Algen-Aktivität in den Sommermonaten kann die Sicht reduzieren — die maximale Sicht wird in den Übergangs-Monaten und im Spätherbst erreicht.
Attersee, Traunsee, Hallstätter See. Optische Detail-Inspektion auch in tieferen Bereichen möglich. Sonar primär für strukturierte Vermessung und Sediment-Aufnahme.
Chiemsee, Wolfgangsee, Tegernsee. ROV-Optik primär, hochauflösendes Sonar als Ergänzung. Saisonale Sicht-Schwankungen bei Algen-Hochphasen.
Mondsee. ROV-Optik primär, Sonar ergänzend für Sediment-Anlandungs-Erfassung und strukturierte Aufmaße.
Nach Starkregen-Ereignissen können auch klare Seen kurzfristig stark eingetrübt sein — Trübungs-Phasen werden im Einsatzprotokoll dokumentiert.
Die meisten Seen-Einsätze betreffen Tiefen von 1 bis 12 Metern — Steg-Pfähle, Anlegerkanten, Bade-Plattformen, Bootshäuser. Für Pegel- und Spezial-Bauwerke werden Tiefen bis 30 Meter inspiziert, in Einzelfällen auch tiefer (industrielle Wasseranschlüsse, Anker-Bauwerke). Tiefen-Inspektion erfordert höhere Positionierungs-Genauigkeit und längere Auf- und Abstiegszeiten.
Pfahl-Sichtung, Anlegerkanten, Bauteil-Befund, Schadensbild-Erfassung. Hochauflösende ROV-Optik mit LED-Beleuchtung, ggf. Makro-Aufnahmen bei lokalen Defekten.
Sohl-Vermessung, Sediment-Anlandung, Steiluferbauwerk-Aufnahme, Trassen-Verfolgung verlegter Leitungen. Multibeam für 3D-Profile und Flächen-Befund.
Multibeam-Sonar für die Suchphase, ROV-Optik für die Identifizierung und Lokalisierung. Diese Aufgabe profitiert besonders von der klaren Voralpenseen-Sicht.
Berührungslose Sonar-Aufnahme der Sohl-Habitate, ergänzt um ROV-Optik für Habitat-Typ-Bestimmung. Eingriffsfrei und naturschutzverträglich.
Frühjahr und Herbst sind methodisch und logistisch die bevorzugten Inspektions-Fenster: klare Sicht durch geringe Algen-Aktivität, niedrige Touristik-Last, geringe Hotellerie-Belastung der Steg-Anlagen. Sommer-Einsätze sind möglich und werden mit den Steg- und Anlegestellen-Betreibern abgestimmt. Winter-Einsätze sind bei eisfreien Seen problemlos durchführbar, die niedrigen Wassertemperaturen sind unproblematisch für die ROV-Systeme.
Anlegestellen der jeweiligen See-Schifffahrt. Inspektion auf Anlegerkanten-Schäden, Stützpfahl-Befund und Sohlbereich.
Privat, gewerblich, gemeindlich. Befund-Erfassung von Holz-, Stahl- und Beton-Bauteilen, Pfähle, Steg-Unterzügen, Verankerungen.
Kommunale Bade-Anlagen mit Stegen, Plattformen, Sicherheits-Bojen-Anker-Bauwerken.
Pegel der Hydrographischen Dienste — Pegellatten, Druckaufnehmer, Kabel-Anschluss im Sohlbereich.
Schwimmstege, Markierungs-Bojen, Schiffsführungs-Zeichen. Anker-Lage, Anker-Sediment-Versinken, Ketten- und Seil-Verschleiß.
Kühlwasser-Entnahme und -Einleitung von industriellen Anliegern (typisch am Traunsee, Hallstätter See). Inspektion auf Korrosion und Biofouling.
Alpen- und Voralpen-Seen sind im Vergleich zu Flüssen klar bis sehr klar. Sichtweiten liegen je nach Jahreszeit und Algen-Aktivität bei 2 bis 10 Metern. Hallstätter See, Attersee und Traunsee zählen zu den klarsten DACH-Gewässern. Mondsee und Chiemsee sind im Sommer durch Algen-Aufwuchs etwas eingetrübt.
Frühling und Herbst sind optimal — klares Wasser, niedrige Algen-Aktivität, keine Tourismus-Hauptlast. Sommerliche Hochsaison-Einsätze sind möglich, erfordern aber längere Koordination mit Steg- und Anlegestellen-Betreibern.
Unsere ROV-Systeme decken die Tiefen aller hier dargestellten Seen ab, einschließlich Traunsee (191 m) und Attersee (169 m). Für typische Steg- und Anlegestellen-Inspektionen sind 1 bis 12 m relevant; Pegel- und Spezial-Bauwerke können tiefer liegen.
Sonar ergänzt die Optik in folgenden Fällen: Vermessung großer Sohlbereiche (3D-Multibeam), Sediment-Anlandungs-Erfassung, Trassen-Verfolgung verlegter Versorgungsleitungen, strukturelle Aufmasse-Aufnahme bei steiler Bauwerks-Geometrie. Bei klaren Voralpenseen ist ROV-Optik die Primär-Methode.
Beschreiben Sie Ihren Anwendungsfall — Sie erhalten innerhalb von 1 bis 3 Werktagen eine konkrete Erst-Einschätzung mit Methodenwahl, Sicht-Erwartung und Aufwands-Indikation.